Heizung & Sanitär

Die Technik der Wärmeerzeugung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Es wurden Wirkungsgrade gesteigert und eine kompakte Bauweise realisiert. Mit diesen Leistungssteigerungen und der höheren Empfindlichkeit der Wärmetauscher gegen Kalk und Korrosion ergeben sich auch höhere Anforderungen an die Wasserqualität für die Heizsysteme. In der VDI-Richtlinie wird deshalb dringend empfohlen, Heizanlagen und Rohrleitungssysteme mit entmineralisiertem Wasser zu befüllen.

Wir bieten deshalb ein umfangreiches Produktsortiment an transportablen Ionenaustauscher-Patronen zur Befüllung von Heizungsanlagen mit entmineralisiertem Wasser. Die Leistung der Ionenaustaucher-Patronen liegt hierbei zwischen 300 und 3000 l/h, die Kapazität pro Harzfüllung zwischen 2000 und 15000 Litern (abhängig von der Trinkwasserhärte).

Wir bieten diese Ionenaustauscher-Patronen zum Kauf und zur Miete an!

 Ionenaustauscher von Jens Löwe, Wasseraufbereitung und Reinigungssysteme, Berlin - Solaranlagen-Reinigung, Photovoltaikanlagen-Reinigung, Reinigungssysteme Solar, Solarreinigung, Ionenaustauscher, Osmoseanlagen, Reinstwasser, Wasserfilter Ionenaustauscher von Jens Löwe, Wasseraufbereitung und Reinigungssysteme, Berlin - Solaranlagen-Reinigung, Photovoltaikanlagen-Reinigung, Reinigungssysteme Solar, Solarreinigung, Ionenaustauscher, Osmoseanlagen, Reinstwasser, Wasserfilter

Typ LVE 2000 2800 4000 6000 7000 11000 15000
Kapazität l 2000 2800 4000 6000 7000 11000 15000
Leistung max l/h 450 800 1000 1000 2000 2500 3000
Durchmesser mm 240 240 240 240 370 370 370
Behälterhöhe mm 405 570 800 1020 660 850 1100
zul. Druck bar 10 10 10 10 10 10 10
Versandgewicht kg 15 22 33 46 55 85 120

Kapazität pro Regeneration bei Gesamtsalzgehalt 1.79 mol/m³, entsprechend 10°d., 1°d. GSG hat eine Leitfähigkeit von ca. 30µS/cm.

Auszug VDI-Richtlinie 2035, Blatt 2

Wenn man Heizanlagen mit Leitungswasser abdrückt, normal entleert und mit entsalztem Wasser (mit LF < 20 µS/cm) füllt, ergibt sich oft ein ideales „salzarmes" Gemisch aus 10-20% Rest-Rohwasser und entsalztem Wasser für den Betrieb von WW-Heizanlagen. Dies gilt besonders für größere Anlagen mit >3 m³ Netzinhalt. Durch den ebenfalls reduzierten Calciumgehalt wird auch die Steinbildung minimiert. Entsalztes Wasser kann vor Ort z.B. in mobilen Mischbett-Filtern erzeugt werden. Durch enthärtetes Wasser (Weichwasser) wird die Kesselsteinbildung vermindert, nicht aber die LF!
7 Wasserchemische Anforderungen.

Ein pH-Wert bei 25°C von (min. 8,3) 8,5 - 9,5 (max. 10,0) und eine elektrische Leitfähigkeit bei 25°C unter 100 µS/cm im Heizungs-Umwälzwasser verringern die Korrosionsgefahr an Eisen- und Kupfer-Werkstoffen auf ein Minimum, wenn zugleich ein niedriger Sauerstoffgehalt von unter 0,05 mg/l vorliegt. Bei einer Heizwasser-Leitfähigkeit > 800-1000 µS/cm ist eher ein pH-Wert von 9-9,5 zu empfehlen. Bei Aluminiumwerkstoffen soll der pH-Wert bei 25°C 9,0 nicht übersteigen. In richtig gebauten und betriebenen WW-Heizanlagen aus überwiegend un- oder niedrig legiertem Stahl stellt sich nach kurzer Betriebszeit ein sauerstoffarmes Heizungswasser mit < 0,05 mg/l O2 von selbst ein, wenn unüblicher Luftzutritt vermieden wird. Auch ein „schwach alkalischer“ pH-Wert ergibt sich oft von selbst, s. Abs. 5.

Eine LF < 100 µS/cm erhält man durch entsalztes Füllwasser, s. Abs. 6. Wenn das Füllwasser eine LF >1000 µS/cm aufweist, oder das Anlagenvolumen 3 m³ übersteigt, ist eine Entsalzung des Füllwassers dringend anzuraten.